Ein Erdboden auf dem gebaut werden kann

Sie haben den Begriff Baugrundgutachten bereits gehört, können aber nichts Genaues damit anfangen? In diesem Ratgeber klären wir, was ein Baugrundgutachten ist, wann es erforderlich ist und wann es zur Pflicht wird sowie den Baugrundgutachten Inhalt. Sie erfahren außerdem welche Unterschiede es zwischen Baugrundgutachten und Bodengutachten gibt, wer ein Gutachten erstellen darf und wer sich als Baugrundgutachter bezeichnen darf.

Tipp 1: Wer nach Baugrundgutachten oder Baugrundgutachter googelt, baut in der Regel ein Gebäude und im besten Fall sein Traumhaus. Wer prüfen möchte, ob er dabei alles richtig gemacht hat, findet dazu einen kostenlosen Leitfaden zum Thema Planungsfehler.

Tipp 2: Und wer wissen will, ob er beim bauen auch wirtschaftlich auf dem richtigen Weg ist, um nicht teuer nachzufinanzieren, sichert sich mit den Hausbau-Checklisten ab.

Tipp 3: Ein Baugrundgutachten sollte möglichst früh gemacht werden. Hoffentlich haben Sie noch kein Haus gekauft und schauen jetzt erst nach, was ein Baugrundgutachten kostet und was darin steht und was das für Ihr Bauvorhaben bedeutet. Das könnte sehr teuer werden. Im Idealfall macht man erst ein Baugrundgutachten, um die Bodenklasse herauszufinden, und davon abhängig lassen Sie sich das Haus planen, welches auch wirklich zu Ihrem Grundstück passt. Ob mit Keller, oder ohne, sollte also schon ganz am Anfang Ihres Bauvorhabens feststehen, weil Sie Ihre Bodenverhältnisse kennen. Falls Sie noch am Anfang stehen, finden Sie hier die besten Architekten Deutschlands: www.a-better-place.de

Was ist ein Baugrundgutachten?

Bei einem Baugrundgutachten handelt es sich um ein Gutachten, dass die Qualität des Bodens prüft. Dabei wird in Erfahrung gebracht, ob er überhaupt als Baugrund verwendbar ist. Andere Bezeichnungen für dieses Gutachten sind geologischer Bericht oder Gründungsgutachten. Untersucht wird der Baugrund geoanalytisch. Dabei werden Wechselwirkungen zwischen Bebauung in der Nähe, dem Grundwasser, dem Bauwerk und dem Grund geprüft.

Es lässt sich nicht umgehend ermitteln, ob der Boden die Grundlage für den Hausbau bildet. Häufig kommt es vor, dass ein Grundstück, das eigentlich für gut befunden wurde und neben dem sich weitere Häuser befinden, doch noch optimiert werden muss. Erst dann kann es bebaut werden. Ob ein Boden gut genug ist, um einen Keller oder massive Häuser tragen zu können, kann nur mit einem Baugrundgutachten festgestellt werden. Ohne ein solches Gutachten darf der Bau eines Gebäudes nicht durchgeführt werden.

Baugrundgutachten Beispiel

Hier sehen Sie mal ein Beispiel für ein Baugrundgutachten. Wir haben für Sie einfach mal eine Seite herausgepickt und das Baugrundgutachten einer anderen Bauherrenfamilie anonymisiert. Sie sehen auf dem Beispiel bzw. auf dem Auszug des Baugrundgutachtens verschiedene Infos. Es geht dabei um die Bohrungen, die wir gemacht haben, sowie um die Bodenklassen, die wir gefunden haben. Ihr persönliches Baugrundgutachten wird von der Form her ähnlich aussehen, aber kann inhaltlich vollkommen anders ausfallen, als dieses Beispiel.

Wann ist ein Baugrundgutachten notwendig und wann Pflicht?

Seit dem Jahr 2008 ist das Grundgutachten Pflicht, und zwar deutschlandweit. Das ist im Bauordnungsrecht hinterlegt. Grundstückseigentümer tragen sämtliche Risiken alleine, die mit dem Grundstück und seiner Bebauung einhergehen. Daher sollte er sich genau mit dem Gutachten auseinandersetzen. Er muss sich darum kümmern, dass ein Gutachten erstellt wird und die Kosten berechnen. Das sollten Sie am besten schon tun, bevor Sie ein Grundstück erwerben.

Es ist in jedem Fall Pflicht für Sie, wenn Sie ein Haus bauen möchten. Wenn Sie ein altes Haus kaufen, kann ein Gutachten notwendig sein. Spätestens, nachdem Sie ein Grundstück gekauft haben, sollten Sie sich nach einem Baugrundgutachter umschauen und ihm den Auftrag erteilen.

Was wird bei einem Baugrundgutachten gemacht?

Im Rahmen des Baugrundgutachtens wird die Beschaffenheit des Bodens analysiert und wie die bodenmechanische Struktur einzuordnen ist. Von großer Bedeutung ist die Tragfähigkeit des Bodens für den Hausbau. Außerdem wird das Setzungsverhalten geprüft. Ebenso wichtig sind Details zum Grundwasser sowie zur Versickerung von Regenwasser.

Genaue Kennzahlen zur Prüfung des Grundes und eine Gründungsempfehlung, die auf dieser Basis erstellt wurde, müssen im Gutachten hinterlegt werden. Es gibt Regionen in Deutschland, bei denen im Gutachten sogar eventuelle Erdbebenzonen eingetragen werden müssen. Genauer gesagt, gehören folgende Informationen in das Baugrundgutachten: Der Name des Auftraggebers und die Beschaffenheit des Baugrundes. Zudem das Bauwerk und der Bauort. Bodenwerte und -art werden festgestellt. Grundwasservorkommen und eventuelle Belastungen müssen geprüft werden, genau wie die Versickerungsfähigkeit künstlicher Bewässerung oder von Regenwasser. Es werden Angaben zur Frostsicherheit, zu Vorgaben und Ausführung des Erdbaus, mögliche Schadstoffe und Belastungen sowie zur Abdichtung des Bauwerks gesammelt.

Was ist der Unterschied zwischen einem Baugrundgutachten und einem Bodengutachten?

Bei der Bodenanalyse werden chemische Bodenuntersuchungen aufgelistet und bewertet. Sie ist nur ein Abschnitt des gesamten Gutachtens. Im vollständigen Baugrundgutachten befindet sich ein Lageplan, der maßstabgetreu angefertigt wird. Dort wird das Baugrundstück markiert, ebenso die Höhenbezugs- und Bohransatzpunkte. Bohr- und Rammprofile sind außerdem im Plan abgebildet. Als Anlagen dienen Aufzeichnungen zu chemischen Analysen, Bodenversuchen und Laborprüfberichte. Fotos dokumentieren alles.

In einem normalen Bodengutachten werden bevorzugt die Wasserverhältnisse, Tragfähigkeit und die Beschaffenheit des Bodens untersucht. Falls es Gefahren oder Probleme geben könnte, ist das normale Gutachten erweiterbar. Hier gibt es zusätzliche Informationen über mögliche Belastungen, für die das Entsorgen und Abdichtungsmaßnahmen erforderlich sind. Manchmal ist es nötig, das komplette Areal zu sanieren. Das kann für den Bauherrn teuer werden.

Wer darf ein Baugrundgutachten machen und wer darf sich als Baugrundgutachter bezeichnen?

Ein Baugrundgutachten darf nur von einem Sachverständigen erstellt werden, der im Bereich Geotechnik tätig ist, zum Beispiel Geologen oder Bauingenieure. Zugang zur freien Tätigkeit als Baugrundsachverständiger sind wissenschaftliche Berufe, die sich mit Geologie beschäftigen. Qualifizierte Gutachter können die Gründungsanforderungen, die Baugrundtragfähigkeit und die Wasserverhältnisse zutreffend einschätzen beurteilen.

Baugrunduntersuchungen dienen grundsätzlich der Analyse des Untergrundes in Bezug auf seine Eignung als Baugrund und die zu erwartenden Wechselwirkungen von Boden und Bauwerk.

Was kostet ein Baugrundgutachten?

Die Baugrundgutachten Kosten variieren von 1.000 bis 2.500 Euro. Ihre Höhe hängt von der Grundstücksgröße, der Bauregion und dem Prüfungsaufwand ab. Sie können daher unterschiedlich sein, je nachdem, in welcher Stadt Sie wohnen. Der durchschnittliche Preis pro Quadratmeter beträgt etwa fünf Euro.

Soll ein Gutachten für den Kellerbau erstellt werden, entstehen Mehrkosten zwischen fünfzehn und 20 Prozent. Sie können also davon ausgehen, dass ein Gutachten, bei dem alles in Ordnung ist, etwa 1.000 Euro fällig werden. Problematische Umstände erhöhen den Preis bis hin zu 2.500 Euro.

Auf den ersten Blick sind die Kosten zwar recht hoch, doch werden Fehler nicht erkannt, kann das deutlich teurer für Sie werden. Es ist deshalb empfehlenswert, das Baugrundgutachten frühzeitig in Auftrag zu geben und im Kauf- oder Bauvertrag zu hinterlegen.

Wie lange dauert ein Baugrundgutachten?

Ein Baugrundgutachten dauert von Beauftragung bis Abwicklung circa ein bis vier Wochen. Wenn Sie das Kontaktformular vollständig ausfüllen, können wir Ihnen kurzfristig eine genauere Aussage über die Dauer des Baugrundgutachtens mitteilen.

Baugrundgutachter in der Nähe

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Einen Baugrundgutachter in der Nähe ist oft die zweitbeste Wahl, wenn man einen Kollegen sucht, der die Dienstleistung auf dem eigenen Grund erfüllen soll. Man glaubt nämlich fälschlicherweise, dass dieser Baugrundgutachter etwas günstiger wäre, wenn er aus der Nähe kommt.

Dem ist leider nicht so, da der Baugrundgutachter aus der Nähe nur einmal für Sie sein Bürp verlassen muss, dann den Auftrag abarbeitet und anschließend für die einmalige Aktion wieder sämtliche Werkzeuge einigen und entladen muss, was einen gewissen Aufwand bei Baugrundgutachten bedeutet.

Viel smarter ist es, Profis zu beauftragen, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als Baugrundgutachten. Die kommen zwar oft nicht aus der Nähe, gehen aber anders an die Sache ran, als der Baugrundgutachter aus der Nähe. Die großen Player sind nämlich deutschlandweit unterwegs und legen An- und Abfahrten zusammen, was einen großen preislichen Vorteil mit sich bringen kann. Dadurch, dass in der Masse mehr Baugrundgutachten erstellt werden können, verteilen sich die Fixkosten einer solchen Dienstleistung auf ein Minimum. Im Gegensatz zum Baugrundgutachter in der Nähe können wir Ihnen so ein viel besseres Preis-Leistungsverhältnis bieten.

Baugrundgutachten beauftragen

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Wir sind in Sachen Einfamilienhausbau Deutschlands größter Baugrundgutachten-Anbieter und machen für unsere Bauherren rund 6000 Baugrundgutachten pro Jahr. Da wir in diesem Bereich der größte Baugrundgutachten-Anbieter sind, können wir unseren Bauherren das beste Preis-Leistungsverhältnis anbieten.

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